Großes Lautertal Radweg – Ausflugsziele in der schwäbischen Alb

Jan Kirsten ist mit seinen Bike-Abenteuern schon quasi outdoorer-Ambassador. Ob die Trekking Fahrradtour von Stuttgart nach Gibraltar und zurück oder auf dem Neckartalradweg – Urlaub mit dem Fahrrad klang noch nie (ent)spannender! Mit Leichtzelt, selbstaufblasbarer Isomatte, Kulturbeutel und kleiner Kühltasche im Gepäck zieht es ihn dieses Mal ins große Lautertal. Dabei zeigt er, welche grandiosen Ausflugsziele die schwäbische Alb zu bieten hat. Der 42 km lange Donauzufluss im südlichen Baden-Württemberg, die Große Lauter, weist dabei eine sehenswerte Tierwelt und eine traumhafte Landschaft auf. Dabei gibt Jan nützliche Reisetipps – ob auf 2 Rädern oder 2 Beinen, die schwäbische Alb ist auf jeden Fall eine Reise wert!

„Tierische“ Fahrrad-Tour im großen Lautertal auf der schwäbischen Alb

Zwar könnte man locker den Lautertal Radweg an einem Tag hoch- und runterfahren, aber diesmal lässt sich Jan Kirsten mehrere Tage Zeit, um mal genauer auf Landschaft und Tierwelt zu achten.

Ausgestattet mit dem Leichtzelt Trek It Easy, der selbstaufblasbaren Isomatte Trek Bed 2, dem Kulturbeutel Wash Butler II und der Kühltasche Cool Butler 6 kann die Fahrrad-Trekkingtour losgehen:

Großes Lautertal Radweg: Zeltplatz Schachen als Ausgangspunkt

Mit dem Fahrrad aus Stuttgart angereist, ist das Pfadfinderzentrum Schachen ein guter Ausgangspunkt, um die Gegend zu erforschen, sowie eine klasse Zeltmöglichkeit – wirklich nette Leute, zwar etwas ältere, aber saubere und gepflegte Anlage.

Zwar muss man vom Lautertal nochmal ein paar Meter bergaufwärts radeln:

Zelt Höhe

Aber die Mühe wird mit einer tollen Aussicht beim Zelten belohnt:

Auf dem weiträumigen Gelände findet man neben einigen Pfadfindergruppen immer einen Platz fürs Zelt und Fahrrad, und recht günstig noch dazu (4,50 €/Nacht inkl. Dusche/Waschhausbenutzung).

Der Abzweig hoch nach Schachen ist auf nette und unübersehbare Weise gekennzeichnet:

Tierisches im Großen Lautertal

Tier Ziege auf Fels

Vorab zum tierischen Teil, bevor wir uns der Landschaft widmen.

Hier eine kleine Auswahl, was einen diesbezüglich im Lautertal so erwartet.

Zunächst die Erklärung, warum Kühe keine Taschentücher brauchen:

Tier Kuh Nasenbohrer

Überwiegend gibt es an Tieren allerdings Pferde, nicht nur dem Pferdegestüt in Marbach geschuldet.

Tier Pferdekutsche

Zum Beispiel gibt es Pferde,

Tier Pferd

die auch mal gerne auf dem Rücken schlafen:

Tier Pferd auf Rücken

Aber auch Dalmatiner-Pferde,

Tier Pferd Dalmatiner

oder auch Pferde in stabilerer Ausführung:

Tier Pferd Brauerei

Tier Esel

Ok, das eben war jetzt kein Pferd…

Was es aber auch viel hier im Lautertal gibt, sind:

 

Angeblich sind auch einige Vogelarten heimisch (vor meiner Kamera haben sie sich allerdings versteckt)

Tier Vögel

Oberhalb von Gomadingen gibt es seit einigen Jahren auch Wasserbüffel, die von ansässigen Züchtern und Metzgern als Albbüffel vermarktet werden.

Und mittlerweile auch nicht mehr exotisch im Lautertal:

Johanna und Herbert Ruch von Achalm-Alpaka züchten hier in Wasserstetten seit 2004 diese niedlichen Tiere, die ersten damals ursprünglich importiert aus Australien.

Hier kann man sich auch über diese lieben Tiere informieren, mit ihnen wandern gehen, oder im Achalm-Alpaka-Hofladen deren Produkte erwerben – allerdings nicht zum Essen, eher kuschelige Sachen aus deren Haaren (Wolle, Betten, Kleidung und mehr)

Der Fahrradweg Großes Lautertal

Tier Katze

Zwar ist der eigentliche Lautertal-Fahrradweg von Gomadingen bis zur Donaumündung mit etwas mehr als 35 km und kaum Steigungen für ambitionierte Fahrradsportler nicht besonders anspruchsvoll, aber es lohnt sich um so mehr, sich dafür durchaus 2 bis 3 Tage Zeit zu nehmen.

Denn die Landschaft, die Tierwelt (wie auszugsweise vorher gezeigt), die Burgruinen, die Lauter an sich (die man übrigens auch gut per Kanu erkunden kann – Kanuverleih in Bichishausen) lohnt sich aufmerksam zu erkunden! Daher nicht nur für Fahrradfahrer, auch sehr für Wanderer zu empfehlen.

Hier eine kurze Beschreibung:

Weg Lauterzeichen

Gut gekennzeichnet und beschrieben geht es von Gomadingen talabwärts. Schon von Anfang an laden immer wieder idyllische Rast-, Grill- und Spielplätze zum Verweilen ein:

Weg Gomadingen Rastplatz

Über das Pferdegestüt Marbach geht es weiter nach Wasserstetten (Achalm-Alpaka)

Weiter über Buttenhausen (wo es – wie eingangs beschrieben – zum Pfadfinderzentrum Schachen hoch geht)

Weiter über Wittstaig

Weg Wittstaig

nach Indelhausen und dann nach Anhausen

Nach Anhausen geht es immer weiter ziemlich direkt an der Lauter entlang, wildromantisch und fernab von Verkehrsstraßen, über Unterwilzingen  bis nach Lauterach, wie die folgenden Bilder zeigen:

Burgruinen in der schwäbischen Alb

Zahlreiche Burgruinen säumen die Lauter rechts und links entlang auf den Hügeln, die eine oder andere können Interessierte auch erklimmen und besichtigen.

So geht durch das Lautertal auch der Neckar-Donau-Burgenweg:

Burg Burgenweg

Hier von Gomadingen bis zur Donaumündung einige Beispiele, wobei dies lang noch nicht alle sind:

Die große Lauter

Vorher beschriebene Tiere, Fahrradweg und Burgruinen sind alle ziemlich direkt an der Lauter gelegen, wobei man sich nicht durch den Namen „große“ Lauter täuschen lassen sollte. Wie anhand der nachfolgenden Bildern zu sehen, gibt es zwar größere Flüsse, aber nur wenig idyllischere.

An warmen Sommertagen kann man sich auch an manchen Rastplätzen und Liegewiesen durchaus in der Lauter erfrischen. Angst dabei ist fehl am Platz – um zu ertrinken, muss man sich glaub‘ sehr anstrengen, in dem nur knietiefen Wasser.

Zahlreiche Hinweisschilder laden ein und erklären viel über die Lauter und die Umgebung:

Hier noch ein paar Impressionen der Lauter von Gomadingen bis zur Donaumündung:

Schön angelegte Fischtreppen:

Und letztlich die Donaumündung:

Lauter Donaumündung

So gehen die letzten 3 erlebnisreichen Tage zu Ende.

Ich kann nur empfehlen, hier mal zu Fuß oder per Fahrrad das große Lautertal zu erkunden.

Es grüßt

Jan Kirsten

Wetter

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