Urlaub in Vietnam und Kambodscha – Reisetipps für Backpacker und Flashpacker

Der Herbst naht in großen Schritten, die Tage werden kürzer, der Alltag grauer. Allen, die bereits mitten in der Reiseplanung für eine Asien Rundreise stecken – oder einfach für ein paar Momente dem Herbstwetter entfliehen wollen – empfehlen wir den Reisebericht von Lenz und Elisabeth über ihren vierwöchigen Urlaub in Vietnam und Kambodscha. In den Vorbereitungen auf die Backpacker Reise finden sich Hinweise zum Planen der Reiseroute, eine Packliste und wertvolle Reisetipps – für Backpacker, von Flashpackern. Flashpacking bezeichnet dabei Individualreisen mit dem Rucksack – aber etwas komfortabler als bei klassischem Backpacking. Apropos Rucksack: Auf ihrem Urlaub in Vietnam und Kambodscha begleiten sie der Weltreiserucksack Atlantis 90+10 und der Reiserucksack Work & Traveller 75+10. Die Mikrofaserhandtücher PackDRY trocknen bei der hohen Luftfeuchtigkeit nicht nur schnell, sondern schützen sie auch vor der Hitze in Angkor Wat. Einen ausführlichen Bericht über die Reise durch Vietnam haben auch Thomas und Ute verfasst.

Hallo zusammen,

wir sind Lenz (35 Jahre alt) und Elisabeth (28 Jahre alt) und berichten euch über unsere 4-wöchige „Backpacking“-Reise nach Südostasien, genauer nach Vietnam und Kambodscha. Backpacking steht deshalb in „“, weil wir zwar mit dem Rucksack unterwegs sind und auch alles recht spontan machen, aber wahrscheinlich lachen uns die echten Backpacker aus, weil wir uns den ein oder anderen „Luxus“ wohl doch gönnen werden (-;
Stundenlange Busfahrten über „Huckelpisten“ haben wir für uns genauso ausgeschlossen, wie Mehrbettzimmer. Das soll nicht heißen, dass wir eine Luxusreise machen und das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster werfen, aber so eine gesunde Mischung für nicht mehr ganz 18-jährige Abiturienten wird es wohl werden. (-; Dementsprechend werden auch unsere Packliste und unsere Vorbereitungen aussehen, nur damit ihr wisst, worauf dieser Vorbereitungsbeitrag abzielt. Wir hoffen, er hilft euch bei eurer eigenen Reise weiter! Viel Spaß beim Lesen! (-:

Nach Vietnam reisen – frühe Vorbereitungen:

(Empfehlung: 6-8 Wochen vorher, spätestens 3-4 Wochen vorher):

Günstige Flüge nach Vietnam und Kambodscha (und zurück) buchen

  • Hier gilt oft: Je früher, je billiger. Wir haben allerdings auch nur knapp 8 Wochen vor Abreise gebucht und noch sehr gute Preise bekommen.
  • Wo soll eure Reise starten, wo enden? Macht ein Gabelflug für euch Sinn? Flüge mit demselben Start- und Abflug-Flughafen sind meist günstiger und Inlandsflüge, zumindest in Vietnam, sehr billig. Aber je nach Reiseroute kann auch ein Gabelflug Sinn machen. Wir haben uns für einen „normalen“ Flug von Frankfurt nach Ho-Chi-Minh-City und wieder zurück entschieden.
  • Meistens fliegt man mit einem Zwischenstopp. Wir haben bei der Flugbuchung darauf geachtet, dass der Zwischenstopp nicht so lange dauert (3-4 Stunden maximal) und wir wollten keine großen Umwege fliegen. Letztendlich fliegen wir nun über Dubai mit je 3,5 Std. Aufenthalt, was wir perfekt finden, weil das ein Stopp ungefähr auf halber Strecke ist und die einzelnen Flüge dann nicht zu lang sind. Aber hier hat natürlich jeder seine eigene Schmerzgrenze, oft sind Flüge mit längeren Zwischenstopps billiger, aber wir hatten auch so Glück. (-:
  • Wo wollt ihr buchen? Wir buchen die „großen“ Flüge immer gerne bei STA-Travel, weil wir einen Ansprechpartner vor Ort mögen und es dort auch Studentenrabatt gibt. Allerdings recherchieren wir immer vorher auch schon mal im Internet, um einen groben Überblick und ein Gefühl für die aktuellen Preise zu bekommen. Hier nutzen wir eigentlich alle möglichen Flugsuchmaschinen. In letzter Zeit haben wir die besten Erfahrungen mit Momondo oder Flüge.de
  • Solltet ihr besondere Ernährungsvorlieben oder Unverträglichkeiten haben, kann man dies bei den meisten Airlines vorher angeben und bekommt dann ein „special meal“ (immer als erstes (-: ). Denkt bei der Buchung dran, das anzugeben!
  • Mit dem Flug buchen wir auch immer schon die erste Nacht, da wir keine Lust haben, nach einem so langen Flug noch vor Ort irgendwelche Hotels zu suchen. Generell nutzen wir zur Unterkunftsbuchung am liebsten Airbnb oder Booking.com

Impfpass überprüfen – Impfungen für Asien

  • Hier kann es je nach notwendigen Impfungen einige Wochen dauern, bis ihr alle Impfungen zusammen habt. Von diesem Punkt hängt also ab, wie lange im Voraus ihr mit den Reisevorbereitungen anfangen solltet.
  • Was für Impfungen braucht man? Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, geht ihr am besten zu einer Impfberatung bei eurem Hausarzt oder zur Impfsprechstunde in einem Tropeninstitut in eurer Nähe.
    Um vorab schon mal einen Eindruck zu bekommen, was nötig sein könnte, bekommt man recht verlässliche Informationen bei den Reise- und Sicherheitshinweisen auf der Internetseite des Auswärtigen Amts oder auf der Internetseite eines Tropeninstituts (beispielsweise das Tropeninstitut Heidelberg). Für eine individuelle Beratung empfehlen wir aber immer, einen Arzt aufzusuchen.
  • Unser Stand heute (Februar 2017) ist, dass man in jedem Fall alle Impfungen haben sollte, die auch für Deutschland empfohlen werden (Achtung, viele Impfungen müssen alle 10 Jahre aufgefrischt werden, daher lieber nochmal in den Impfpass schauen, wenn man sich schon nicht mehr erinnern kann, wann der letzte Pieks war (-; ). Wir haben uns darüber hinaus beide noch für eine Typhus und Cholera Impfung entschieden und Lenz macht auch noch Tollwut. Gegen Malaria haben wir beide eine Standby-Impfung dabei. Wir nehmen also keine Medikamente zur Prophylaxe, sondern setzen v.a. auf die so genannte Expositionsprophylaxe, d.h. Einschmieren mit Anti-Mücken-Spray (Achtung: dieses braucht einen hohen DEET-Wert. Wir haben in Indonesien gute Erfahrung mit Anti-Brumm oder No-Bite gemacht, oder aber mit den (meist günstigeren) Produkten vor Ort. Wir nehmen eine Flasche p.P. von Zuhause mit und der Rest wird dann vor Ort gekauft). Außerdem achten wir noch drauf (vor allem in der Dämmerung und nachts), lieber lange, dünne und flatterige Kleidung zu tragen und in gefährdeten Gebieten unter einem Moskitonetz zu schlafen. Sollten doch Malaria-Symptome auftreten, würde man dann die Standby-Medikamente nehmen.

Reisepass noch gültig?

  • Achtung: Oft wird eine Gültigkeit auch noch einige Monate nach der Reise gefordert.

Visum beantragen – Einreise Vietnam und Kambodscha

  • Für Vietnam muss man ein Visum im Voraus beantragen. Dafür schickt man ein ausgefülltes Formular, zusammen mit einem Passfoto und dem Original-Reisepass nach Berlin in die Botschaft oder nach Frankfurt ins Generalkonsulat. Wir fanden das ganz komisch, den Reisepass zu verschicken, aber es hat alles gut geklappt und nach ein paar Tagen war alles genehmigt zurück. Wir haben alles nach Berlin geschickt und uns an diese Anleitung (vietnambotschaft.org/visa) gehalten. Das Ganze war nicht ganz billig. Die aktuellen Preise für das Visum erfährt man nur telefonisch, bei uns waren es 80 € p.P. plus Porto für 4 Wochen und mehrfache Einreise (da wir in Vietnam ankommen und auch wieder abreisen, aber zwischendurch nach Kambodscha fahren, reisen wir ja zweimal ein). Angeblich geht es unter gewissen Umständen auch vor Ort, das war uns aber zu riskant.
  • Für Kambodscha gibt es ziemlich unterschiedliche und für uns etwas missverständliche Infos. Man kann das Visum entweder auch vorher beantragen (online oder auch mit Pass hinschicken) oder man kann ein Visa-on-Arrival vor Ort bei Einreise nach Kambodscha bekommen (das geht aber wohl nicht an allen Grenzübergängen). Eigentlich wollten wir (um sicherzugehen und vor Ort keinen Stress zu haben) das Visum auch vorher beantragen (obwohl es etwas teurer ist, da man ja auch das Porto zahlen muss). Da wir noch nicht 100%ig wussten, an welchem Tag wir nach Kambodscha einreisen und man dies bei der Beantragung angeben muss und wir ziemlich sicher über den Flughafen in Siem Reap einreisen (was wohl unproblematisch ist), haben wir uns entschieden, beim Reisen nach Kambodscha die Visa-on-Arrival Option zu nutzen. Bei manchen Grenzübergängen (eher weniger an Flughäfen) muss man da wohl etwas aufpassen, weil man aufgefordert wird, mehr zu zahlen als nötig.

Internationaler Führerschein

  • Da wir gerne vor Ort Roller fahren wollen und die Führerscheine auch eh noch hatten von vorherigen Reisen, werden wir diese auch mitnehmen. Reiseberichte erzählen unterschiedliche Geschichten, ob das nötig ist oder nicht in Vietnam und Kambodscha… Einige sagen, dass das eh keinen interessiert, andere sagen es ist nötig, wieder andere sagen, dass es ja eh nur bedingt ein Nachweis ist, zumindest wenn man keinen Motorradführerschein hat, da wir mit einem PKW-Führerschein nur Roller bis 50 km/h fahren dürfen und dort fast alle Roller schneller fahren. Außerdem gibt es viel Korruption in den Ländern und selbst wenn man alles richtig macht, finden sie evtl. einen anderen Grund, um ein bisschen „friendly money“ zu bekommen. Aber wir dachten „better safe than sorry“ und nehmen die Führerscheine mal mit.

Auslandskrankenversicherung

  • In jedem Fall braucht ihr eine Auslandskrankenversicherung. Entweder ist die in eurem deutschen Versicherungsvertrag inkludiert, oder ihr müsst sie noch zusätzlich kaufen. Achtet hier genau drauf, was abgedeckt ist. Im Falle eines Falles wäre z.B. so was wie ein Rücktransport nach Deutschland gut. Auch ist es hier gut zu wissen, wie ihr euch im Notfall verhalten müsst (manchmal muss man z.B. erst in Deutschland anrufen, bevor man aktiv wird).
  • Je nachdem wollt ihr vllt. auch eine Reiserücktritts- und / oder Reiseabbruchversicherung haben. Wir machen das meist, zumindest für den großen Flug.

Vietnam und Kambodscha Reiseführer

  • Wir kaufen auch jetzt immer gerne schon einen Reiseführer, das erleichtert die Recherche (-: Für Vietnam haben wir den von Stefan Loose gekauft, für Kambodscha den Lonely Planet.

Weitere Reisevorbereitungen:

(Grobe) Reiseroute planen

  • Wir planen nicht so besonders detailliert vor und buchen auch kaum Unterkünfte und Touren im Voraus (außer es wird dringend empfohlen). Allerdings sollte man sich zumindest grob schon mal Gedanken machen, was man unbedingt sehen will und wie sich das evtl. kombinieren lässt. Meist ist es billiger, Touren vor Ort zu buchen, bei Inlandsflügen sind wir mal gespannt, ob uns da die „wir lassen es mal auf uns zukommen“-Haltung noch leid tun wird. Das Problem mit Buchungen im Voraus ist, dass man sich festlegen muss, wann man wo, wie lange bleiben möchte und unserer Erfahrung nach merkt man vor Ort dann doch oft, dass ein Tag kürzer oder länger doch besser gewesen wäre und die Freiheit wollen wir uns nicht nehmen lassen. Aber im Groben soll unsere Route wie folgt aussehen: Ho-Chi-Minh-City – Hanoi (inkl. Halong-Bay) – Hoi An – Siem Reap (inkl. Angkor Wat) – Sihanoukville/Koh Rong Samloem – Ho-Chi-Minh-City (falls noch Zeit bleibt inkl. Mekong-Delta, vllt. besuchen wir den Mekong aber auch schon in Siem Reap).
  • Gebucht haben wir, wie gesagt, die erste Nacht in Ho-Chi-Minh-City und den ersten Inlandsflug direkt am 2. Tag nach Hanoi, sowie die erste Nacht dort, weil der Termin als einziger einigermaßen sicher ist.

Reiseausrüstung besorgen

  • Letztendlich kann man wahrscheinlich das meiste davon auch kurzfristig noch besorgen, aber bei manchen Dingen lohnt sich schon ein Preisvergleich und ein, zwei Gedanken, was man für ein Produkt kaufen möchte. Unsere Flashpacking Packliste hilft euch vielleicht, um zu schauen, ob ihr schon alles beisammen habt oder noch etwas braucht.

Reiseapotheke

  • Die meisten Dinge sind frei verkäuflich, aber wir empfehlen auch hier einen Arztbesuch. Zum einen kann dieser euch gut beraten, was ihr braucht und zum anderen lassen wir uns die Medikamente verschreiben und einiges zahlt dann auch die Versicherung (-;
  • So ganz grob haben wir was gegen Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Wunden und Reiseübelkeit mit. Außerdem die Malaria-Prophylaxe und ein Breitband-Antibiotikum.

Kreditkarte beantragen und/oder Girokarte freischalten

  • Eine Kreditkarte sollte man auf jeden Fall dabei haben, da man vieles sonst einfach nicht buchen kann. Wir hatten schon eine „normale“ und haben von STA-Travel nun noch eine aufladbare Kreditkarte bekommen, die sich sehr vielversprechend und risikolos anhört (-:
  • Manche Banken bieten kostenlose Bargeldabhebungen weltweit an, allerdings muss man die Girokarte dafür vorher freigeschaltet haben. Einfach mal bei der Bank nachfragen, was eure Bank so anbietet.
  • Manche mögen es, vorher ein paar Euro in die Landeswährung zu tauschen. Wir halten das aufgrund vorheriger Reiseerfahrungen für nicht nötig, da meist direkt am Flughafen Geldautomaten sind und es meist günstiger ist, einfach Geld abzuheben, anstatt den Wechselkurs zu zahlen. Wir haben hier allerdings noch ein paar US-Dollar rumfliegen und da die in Vietnam und Kambodscha wohl ganz gern gesehen sind, nehmen wir die mal mit (-:

Nützliche Reise Apps installieren/ Handy präparieren

  • In Asien hat man wirklich gefühlt fast überall W-LAN und die Anschaffung einer lokalen SIM-Karte mit Datenvolumen kann je nach Reiseorganisation auch Sinn machen. Da wir das meiste vor Ort erst buchen, ist Internet da wirklich nützlich.
  • Wir haben die folgenden Apps immer installiert:
    • AirBnB
    • Booking.com
    • TripAdvisor
    • Einen Währungsrechner
    • Ein Wörterbuch
    • Ein Navi (ein gutes Offline-Navi finden wir ist z.B. Maps.me)
  • Wenn ihr Musik & Co über das Handy hören wollt, denkt dran, alles runterzuladen (-:

Vorherige Online Recherche

  • Das kann man vielleicht anders sehen, aber wir lesen gerne vorab in Blogs und Foren, um uns über Aktivitäten, Tipps und anderes zu informieren. Hier haben wir kein richtig gutes Schema, sondern lesen einfach alles was uns in die Finger kommt (-:
  • Wenn ihr irgendwelche besonderen Vorlieben o.ä. habt, macht es natürlich auch Sinn, sich vorab zu informieren. Wir ernähren uns bspw. hauptsächlich vegetarisch und meist sogar am liebsten vegan. Daher recherchieren wir gerne vorher schon mal nach Erfahrungsberichten und Empfehlungen.

Flughafentransfer organisieren

  • Hat euer Flugticket evtl. eine Zug-zum-Flug-Option? Oder schuldet euch noch jemand einen Gefallen? ;-P

(Online) Check-In

  • Hier streiten sich die Geister. Die einen checken lieber vor Ort ein – mit der nie sterbenden Hoffnung, ein Upgrade zu bekommen – andere schwören auf Online-Check-In, weil es bequemer ist. Nachdem wir einmal nach einem Stop-Over in Dubai beinahe nicht mit nach Hause genommen wurden, weil der Flug überbucht war (ein scheinbar gängiges Prozedere bei Airlines), checken wir lieber online ein, um böse Überraschungen vor Ort zu vermeiden.

Flashpacking Packliste für Vietnam und Kambodscha:

Rucksack & Co

  • Lenz reist mit dem Weltreiserucksack Atlantis 90+10 inkl. der Rain Defender (70-90l) Regenhülle
  • Elisabeth reist mit dem Reiserucksack Work & Traveller 75+10 inkl. Schutzhülle von Semptec, die man sowohl als Regenhülle, als auch als kompletten Schutzsack nutzen kann, z.B. im Flugzeug
  • Außerdem nehmen wir noch einen Daypack mit 35 l mit und werden als sonstige Tagesrucksackalternative für kleine Touren und als Handtaschenersatz einen Turnbeutel und zwei 10 l Drybags mitnehmen, die man sich auch umhängen kann
  • Für Wertsachen haben wir beide je einen Geldgürtel Money Safe und Elisabeth hat noch eine Gürteltasche/Hüfttasche
  • Wo möglich verschließen wir unsere Rucksäcke auch noch mit einem Schloss

Klamotten

  • Generell gilt: Du brauchst auf jeden Fall weniger als du denkst! In Asien generell kann man super gut und günstig an jeder Ecke waschen, daher versuche auf keinen Fall Klamotten für 4 Wochen mitzunehmen.
  • Unser Tipp: Vor dem Einpacken erstmal alles rauslegen, was du mitnehmen möchtest und dann nochmal ganz kritisch aussortieren, was du doch nicht brauchst! Hierbei können folgende Tipps und Regeln helfen:
    • Nimm gut kombinierbare Sachen mit! Z.B. das lila-grün gestreifte Oberteil ist super schön? Passt aber leider zu fast keiner Hose, die du mitnehmen willst – also weg damit! Packe lieber Oberteile, Hosen und Schuhe ein, die am besten alle zueinander passen, damit du die volle Wahlfreiheit hast (-:
  • Lenz’ Klamottenliste:
    • 13 Unterhosen
    • 10 Paar Strümpfe (ankle socks)
    • 3 kurze Hosen
    • 11 T-Shirts
    • 1 Hemd (Langarm)
    • 1 dünner Pullover
    • 1 dünne Stoffhose (Schlafhose)
    • 1 Sporthose
    • 1 Sportshirt
    • 1 Underarmourhose kurz
    • FlipFlops
    • angezogen (Flug, Klimaanlage): 1 Hose lang, 1 Kapuzenpullover, Unterwäsche, T-Shirt, 1 dünne Regenjacke, sportliche Sneaker.
  • Elisabeths Klamottenliste:
    • Unterwäsche & Co:
      • 5 Paar Socken + 1 Paar angezogen
      • 1 BH angezogen
      • 1 Bandeau
      • Stützstrümpfe für den Flug
      • 14 Unterhosen + 1 angezogen
    • Schlafsachen:
      • 1 kurze, 1 lange Hose
      • 1 kurzärmliges, 1 langärmliges Shirts
    • Sportsachen:
      • Sport-BH
      • Leggings
      • Badeanzug, Schwimmbrille, Badekappe
      • 3 Bikinis
    • Oberteile:
      • 5 Tank-Tops + 1 angezogen
      • 6 weitere ärmellose Tops
      • 1 T-Shirt + 1 angezogen
      • 1 Longsleeve angezogen
      • 2 Shirts mit 3/4 Ärmeln
      • 1 Cardigan Langarm
      • 1 Cardigan Kurzarm
      • 1 Zip-Hoodie angezogen
    • Hosen & Co:
      • 1 lange dünne Stoffhose + 1 angezogen
      • 3 kurze Hosen
      • 2 kurze Kleider
      • 1 kurzen Overall
    • Sonstiges:
      • 2 Tücher / Schal
      • 1 Regen-/ Windjacke

Hygiene

  • Sonnencreme und Après Sun
  • Moskitoschutz
  • Elisabeth: Kulturbeutel Wash Butler II
    • Ich nehme keine Schminke mit. Braucht man eh nicht, weil es zu heiß ist und man zu oft dreckig wird oder man hüpft ins Wasser, muss Sonnencreme und Moskitoschutz nachcremen und und und…
    • das Einzige, was ich mitnehme, ist ein roter Lippenstift, der taugt auch als Rouge im Zweifel und das wars… Ich bin allerdings auch zuhause meist ungeschminkt…
    • Lenz: hängender Kulturbeutel
    • Reiseapotheke
    • Kondome

Ausrüstung

  • Imprägniertes Moskitonetz für 2 Personen (wir haben ein viereckiges, weil das leichter aufzuhängen ist ohne Deckenhaken)
    • Zur Anbringung: ein paar Reißzwecke und etwas Schnur
  • 2 imprägnierte Hüttenschlafsäcke (Inlay)
  • Reisewäscheleine und ein paar Wäscheklammern
  • Gepäckwaage
  • Nackenkissen und Schlafbrille für die Reise
  • 2 Sarongs (zum Überwerfen, in Tempeln und als Badetuch)
  • 2 PackDRY Mikrofaserhandtücher in M und eines in S
  • 2 weitere Mikrofaserhandtücher in mittlerer Größe
  • Vakuum-Packtaschen und „normale“ Packtaschen
  • Schnorchelbrille, normale Schwimmbrille
  • Sonnenbrille
  • Reiseführer

Technik

  • GoPro Hero 4 inkl. mehrerer Akkus und Speicherkarten
  • 2 Handys (iPhone 6s und Samsung Galaxy)
  • externer mobiler Handyakku
  • Kindle-Ebook-Reader
  • 2 Steckdosenadapter
  • 2 Flugzeug-Kopfhöreradapter
  • USB-Ladeadapter
  • Ladegeräte für alles
  • USB-Stick

Reisefazit – Flashpacking Packliste für Vietnam und Kambodscha

Vietnam und Kambodscha sind zum Packen nicht so leicht wie andere (asiatische) Länder finden wir, weil es so viele unterschiedliche Witterungsbedingungen gibt. Im Norden ist es eher kühl (ca. 20°-25°C) und es regnet oft. Im Süden ist es heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. In Kambodscha war es auch super heiß, ähnlich wie im Süden Vietnams, aber man sollte bedenken, dass man z.B. in den Tempeln von Angkor Kleidung braucht, bei der Knie und Schultern bedeckt sind (bei Männern und Frauen). Im Nachhinein hatten wir trotz guter Vorbereitung immer noch zu viel mit (-: Es folgt eine kleine Liste mit Dingen, die wir nicht gebraucht haben oder wo wir mehr von gebraucht hätten:

Elisabeth:

  • Zu viel hatte ich: mindestens 2-3 Tops (vor allem engere, da es viel angenehmer ist, etwas Flatteriges zu tragen), Bandeau, Stützstrümpfe, 1 kurze Hose, Badeanzug, Schwimmbrille, Badekappe, 1 Kleid
  • Zu wenig: Socken (ich dachte ich trage viel mehr Flip Flops, weil ich eigentlich alles mit Flip Flops bewandern kann, aber oft waren feste Schuhe doch die bessere Wahl), ein dünnerer Pulli (v.a. im Norden Vietnams war es doch frischer als gedacht)

Lenz:

  • Zu viel: 1 kurze Hose, lange Schlafhose, Hemd Langarm, Sportshirt, Under Armour Hose kurz (einmal war ich fast joggen, dann hätte ich sie gebraucht (-; )
  • Zu wenig: 2. lange, dünne Hose

Allgemein:

  • Das Moskitonetz haben wir nicht gebraucht, weil es entweder unnötig war oder es vor Ort eins gab, aber das weiß man nie vorher, daher würden wir das trotzdem immer mitnehmen
  • Die Schlafsäcke haben wir nicht gebraucht, da immer alles sauber war. Das kommt aber ganz auf die Wahl der Unterkünfte an.
  • Wir hätten auch nicht so viele Handtücher gebraucht, aber da kommt es ebenfalls auf die Wahl der Unterkünfte an.
  • Die Sarongs haben wir auch nicht gebraucht.
  • Die Schnorchelbrillen haben wir kaum gebraucht und eigentlich gibt es auch immer was vor Ort. Wir haben so spezielle Masken fürs ganze Gesicht und wenn wir mal Schnorcheln gegangen wären, dann hätten wir sie nicht missen wollen, aber da wo wir waren, gab es keine super Schnorchelspots, oder wir haben es nicht mehr geschafft, daher war im Nachhinein beim Urlaub in Vietnam und Kambodscha die große Brille unnötig.

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