„Ich sah Heidelberg an einem völlig klaren Morgen, der durch eine angenehme Luft zugleich kühl und erquicklich war. Die Stadt in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung hat, man darf sagen, etwas Ideales.“ So schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe 1797 über die Zauberin am Neckarstrande in sein Tagebuch und so manch einer hat sein Herz in Heidelberg verloren. Nach einer beeindruckenden Trekking Fahrradtour nach Gibraltar und von dort durch Portugal, Spanien, Frankreich und zurück nach Stuttgart besiegelte Jan Kirsten die Saison auf dem Neckartalradweg. Dabei vergleicht er das Leichtzelt Trek Santiago und die selbstaufblasbare Isomatte Trek Bed 1 mit dem Ultraleichtzelt Trek It Easy und der selbstaufblasenden Isomatte Trek Bed 2. Lesen Sie hier alles über seine beeindruckende Tour und genießen Sie die herbstlichen Impressionen!
Herbstimpressionen vom Neckartal-Radweg von Stuttgart nach Heidelberg
Mit Produktvergleich Zelt Trek Santiago – Zelt Trek It Easy
Von Jan Kirsten
Als Abschlusstour für diese Saison habe ich mir den Neckartalradweg von Stuttgart nach Heidelberg (und zurück) ausgesucht, 171 Kilometer einfach, bei goldenem Oktoberwetter.
Ausgestattet mit meinem neuen outdoorer Leichtzelt Trek It Easy und der selbstaufblasenden Isomatte Trek Bed 2 hatte ich 3 Zeltübernachtungen auf den Campingplätzen in Neckargerach, Eberbach und Neckarsulm.
Diesen Sommer war ich ja viel mit dem etwas kleineren outdoorer Zelt Trek Santiago und der selbsaufblasbaren Isomatte Trek Bed 1 unterwegs.
Als Fazit stelle ich fest, dass beide Varianten je nach Verwendungszweck etwas für sich haben.
Ganz klar im Vorteil ist das Santiago und Trek Bed 1, wenn es um geringes Gewicht und extrem kleine Packmaße geht. Das war bei meiner letzten Spanienrundfahrt auch wichtig, weil man für längere Touren ja auch noch einiges anderes Gepäck dabei hat, und mit dem Platz haushalten muss.
Dem kleinen Packmaß beim Santiago ist allerdings geschuldet, dass es nur einwandig ist, was bei sommerlichen Nachttemperaturen auch völlig in Ordnung ist.
Jetzt im Herbst bei einstelligen Nachttemperaturen bildet sich an der Zeltinnenseite doch einiges an Kondenswasser, was beim Santiago durch das kleinere Innenmaß unangenehm sein kann, wenn man durch das doch recht kleine Innenmaß die Zeltinnenseiten berührt und dabei nass wird. Zumal sich bei viel Kondenswasser dieses am Zeltboden sammelt und die Isomatte von unten nass werden kann.
Das habe ich als ganz klaren Vorteil vom doppelwandigem Zelt Trek It Easy festgestellt. Zum einen, weil es größer ist, berührt man weniger die Zeltinnenseite, zum anderen ist das Kondenswasser außerhalb des Innenzeltes – also innen am Außenzelt. Somit bleibt auch der Zeltboden innen trotz Kondenswasser trocken.
Allerdings ist das Packmaß des Trek It Easy gefühlt fast doppelt so groß. Dies ist bei den Ortlieb Back Roller Plus-Satteltaschen am Fahrrad allerdings noch kein Problem, Zelt und auch die geringfügig größere Isomatte Trek Bed 2 passen noch gut hinein, wenn man nicht zu viel anderes Gepäck dabei hat – also für einen „Paar-Tages-Trip“ völlig in Ordnung.
Der Auf- und Abbau geht bei beiden Zelten recht einfach und zügig, ja, beim Trek It Easy trotz doppelwandig fast sogar etwas flotter.
Die Isomatte Trek Bed 2 ist noch deutlich komfortabler und besser isolierend als das Trek Bed 1 und das bei nur unwesentlich größerem Packmaß. Zudem klappt das „selbst aufblasen“ durch mehr Füllmaterial deutlich besser als beim Trek Bed 1.
So, nun aber noch ein paar Herbst-Impressionen von der Neckar-Trekking-Fahrradtour:
Los ging es in Stuttgart Münster:
über Hessigheim
Mit erster Übernachtung in Neckargerach:
Nach nur 6 Grad Celsius hielt sich der Nebel am nächsten Morgen bis 10:00 Uhr, um so romantischer zeigt sich die Herbstlandschaft, wenn sich der Nebel langsam auflöst:
Am Mittag war ich dann schon in Heidelberg auf einen kleinen Stadt- (bzw. Neckar-) spaziergang:
Nachmittags dann wieder zurück zur zweiten Zeltübernachtung in Eberbach:
Als nächstes folgen wieder Zwingenberg, diesmal ohne Nebel:
Nach Haßmersheim folgt Bad Wimpfen:
Bevor es zur letzten Übernachtung nach Neckarsulm geht. Hier habe wohl nicht nur ich am neuen Zelt meine Freude:
Nach Besigheim und Hessigheim folgt ein idyllischer Rastplatz bei Mundelsheim, wie es einige am Neckartalradweg gibt:
Weiter geht es durch die farbenfrohe Herbstlandschaft bis nach Neckarrems zur letzten wiederum schönen Raststätte:
So viel vom Neckarabschnitt Stuttgart-Heidelberg, zum Nachahmen empfohlen.
Viele Grüße von
Jan Kirsten
Die Tour macht Lust zum selbst hinfahren :-)
Tolle Foto’s Jan