Die outdoorer-Kund:innen Thomas und Ute unternahmen im August eine Vietnam Rundreise mit ihren Kindern. Was sie in den fast vier Wochen ihrer Rucksackreise erlebt haben, welche Erfahrungen und Eindrücke sie mit nach Hause genommen haben und noch mehr erfährst du in diesem ausführlichen Reisebericht.
Als Reisebegleiter hatten sie unter anderem unseren Trekkingrucksack Trek Bag 70 und unseren neuen Work and Travel Rucksack Work and Traveller 75 + 10 mit.
Das Team von outdoorer sagt danke für diesen tollen Reisebericht mit den traumhaften Fotos!
Vietnam Rundreise 03.-29.08.2014
Nach unseren ersten Asien-Erfahrungen in Thailand in den vergangenen zwei Jahren hatten wir uns in diesem Jahr vorgenommen, unsere knapp 4 Wochen Urlaub in Vietnam zu verbringen. So starteten wir zu viert Anfang August Sonntagabend voller Urlaubsfreude und neugierig auf das fremde Land von Frankfurt Richtung Ho Chi Minh Stadt, dem früheren Saigon. Nach einstündigem Zwischenstopp in Abu Dhabi landeten wir Montag gegen 18 Uhr auf dem Tan-Son-Nhat International Airport. Nach der Landung war der erste Weg zunächst zum Visa-on-Arrival-Schalter um das nötige Visum für die Einreise zu erhalten. Kurzer Besuch beim ATM und die Urlaubskasse aufgefüllt – und schon waren wir Millionäre und im Besitz von 8.000.000 Vietnamesische Dong (100.000 VND = 3,66 EUR).

Es war das Duc Vuong Hotel in der Bui Vien direkt im District One mitten im Zentrum der Stadt. Im Hotel angekommen noch schnell einen Begrüßungsdrink (Saigon Green) auf der herrlichen Dachterrasse die Aussicht über Saigon genossen und schon fielen wir todmüde in unsere Betten.
Die ersten beiden Tage nutzten wir um uns an das Land, die Leute, die Temperaturen (35 Grad, 80% humidity) und den Verkehr mit einem nicht endenden unüberschaubaren Strom an Mopeds (in Saigon gibt es ca. 5 Mio. Stück davon) zu gewöhnen, was uns aber nicht sehr schwer fiel.
An Sehenswürdigkeiten besuchten wir am ersten Tag unserer Rucksackreise durch Vietnam den zentralen Ben-Tanh-Market, leckere französische Bäckereien, das Rathaus, das Post-Gebäude, die Kathedrale Notre Dame und am zweiten Tag China Town und die Umgebung und Anlagen am Fluss.
Ursprünglich war zwar unser Plan gewesen, zuerst in Richtung Süden auf die Insel Phu Quoc zu fahren oder fliegen. Von dort aus wollten wir dann in den Norden fahren. 
In Hanoi wohnten wir im Rising Dragon Villa Hotel. Bei unserem Aufenthalt in Saigon hatten uns in den Stadtparks verschiedene Studenten angesprochen, die ihr Englisch aufbessern möchten. So wurde uns von einer Studentin ein Kontakt zu hanoifreetourguides.com vermittelt. Hier bieten Studentinnen und Studenten in Ihrer Freizeit Stadtführungen in Hanoi an.
Mit Van und Thu (one und two), zwei sehr netten Studentinnen, konnten wir so Hanoi erkunden und bekamen zudem noch viele Hintergrundinformationen, die in keinem Reiseführer stehen.
Sie zeigten uns den Literaturtempel, die Oper, das französische Viertel, die Brücke am Hoan Kiem See und das Gefängnis-museum. Die beiden waren uns außerdem noch bei der Buchung des Schiffes in die Ha Long Bucht behilflich, welche wir auf jeden Fall besuchen wollten auf unserer Rucksackreise durch Vietnam. Da wir erst für den übernächsten Tag ein Schiff buchen konnten, haben wir unseren Aufenthalt in Rising Dragon Hotel noch um eine Nacht verlängert. So hatten wir noch einen zweiten Tag in Hanoi zur Verfügung und besuchten u.a. das Ho Chi Minh Mausoleum und abends eine Vorstellung im berühmten Wasserpuppentheater. Sehr schöne Puppen, schönes Live-Orchester mit komplett fremden Musikinstrumenten und eine lustige, kurzweilige Aufführung, bei der auch die Puppenspieler bis zum Bauch im Wasser stehen.
Sonntags wurden wir morgens um 8 von einem Bus im Hotel abholt, und kamen dann nach vierstündiger Fahrt am Schiffsanleger in HaLong an. Drei Tage auf einem Schiff in der HaLong-Bucht lagen vor uns. Trek Bag 70 und Work & Traveller wie immer mit dabei ;-).
Nach dem Beziehen der Kabine gab es Mittagessen an Bord und nachmittags stand noch der Besuch einer Tropfsteinhöhle (Cave), Kajak fahren und der Besuch eines Aussichtspunktes auf dem Programm, so dass wir gerade noch rechtzeitig wieder auf unserem Schiff zurück waren, um gegen 18:30 Uhr den Sonnenuntergang zu genießen.
Anschließend gab es noch leichte Bordunterhaltung mit Dinner, Karaoke (oh Gott), Squid-Angeln oder UNO-Spielen und Cocktails trinken …
Am nächsten Tag besuchten wir eine Perlenzucht, die Insel Cat Ba, und verbrachten den Rest des Tages mit Schwimmen, Kajak-fahren und Entspannen.
Am nächsten Morgen ging es leider wieder zurück nach Ha Long. Wir kamen dort gegen Mittag an und wurden per Bustransfer zurück nach Hanoi gebracht. Gegen 17 Uhr waren wir zurück in Hanoi.

Huế ist eine Stadt in Zentralvietnam mit ca. 300.000 Einwohnern, gelegen am Huong Giang (Parfümfluss). Huế war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams und ist heute die der Provinz Thừa Thiên-Huế, darüber hinaus ist die Stadt Sitz des Erzbistums Huế. Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, die nach dem Vorbild in Peking entstand, wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie ist während der Tet-Offensive 1968 sehr stark beschädigt worden (Wikipedia ;-)).
Wir blieben zwei Nächte im Hotel Hong Tien 1, einem schönen Hotel mit kleinem Pool. Sehr nettes Personal, welches uns für die Weiterfahrt nach Hoi An noch das private Car buchte. So ging es dann freitags über den Wolkenpass Richtung Hoi An.


Offensichtlich war dies aber nicht die Top-Jahreszeit für die Kite-Surfer, denn weit und breit waren keine zu sehen. Dafür aber Baustelle an Baustelle und total verschmutzter Strand.
So entschlossen wir uns kurzerhand in einem Strand-Resort (White Sand Beach Resort) einzumieten. Das Resort lag zwar etwas außerhalb von Mui Ne, war aber dafür entsprechend ruhig.


Langsam näherte sich unser Urlaub dann leider dem Ende zu. Wir mussten also wieder zurück nach Saigon, da dort zwei Tage später unser Heimflug auf uns wartete.
Nachdem wir uns einig waren, schon ausreichend Bus gefahren zu sein, gönnten wir uns also noch einmal ein private-Car um die letzten 200 km von Mui Ne nach Saigon in Angriff zu nehmen. Aufgrund der teilweise ziemlich schlechten Straßenverhältnisse, gerade in den ländlichen Gegenden, brauchten wir für diese Strecke von ungefähr 200 km dann aber auch ca. 5 Stunden.

Unser Fazit – Ein wunderschönes und lohnendes Land mit zwei aufstrebenden Metropolen Saigon und Hanoi und vielen netten Menschen. Das Land ist recht einfach zu bereisen, Bus, Bahn, Taxi, private-Car, Internet im ganzen Land, WIFI in jedem Hotel, Restaurant, Bus verfügbar. Übernachtungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle, tolle Strände. Wie vorher schon vermutet, haben die 4 Wochen nicht ausgereicht, um alle Ziele zu besuchen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir kommen wieder.























