outdoorer begleitet die beiden Vorarlberger Renata und Sandro bei ihrer Weltreise. Um gute Ausrüstung zu gewährleisten, wurden die beiden mit Rucksäcken, Kulturtasche und dem Geldgürtel Money Safe ausgestattet. Sandro reist mit dem Backpacker Rucksack 4 Continents 85 10 und Renata mit dem etwas kleineren Trekkingrucksack Trek Bag 70.
Nach fast einem Monat auf Bali waren wir froh endlich unsere Reise auf dem südostasiatischen Festland fortzusetzen. Gleich am Anfang stellten wir fest, dass wir überhaupt keinen Reise Rhythmus mehr haben. Es brauchte mehr Tage, als gedacht, wieder einen Rhythmus zu finden.
Im Nachhinein war Malaysien sicher eines der schönsten Länder. Das Reisen ist einfach, es ist billig und die Kultur ist unheimlich vielfältig. Was für uns auch ein Pluspunkt ist, dass nicht so viele Backpacker herumwandern, wie, zum Beispiel in Thailand. Wir starteten in Kuala Lumpur und blieben dort unheimlich lange, obwohl wir innerhalb eines Tages die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen hatten. Doch die Kultur und die Religionen sind so überwältigend, dass man wirklich mehrere Tage braucht, um das Ganze zu realisieren und zu verarbeiten. Hier treffen Buddhismus, Katholismus, Islam und Hinduismus aufeinander. Das Zusammenleben funktioniert und als Reisender ist man im Paradies. Solch eine Vielfalt auf so einem kleinen Raum ist sonst nirgends zu finden. Die Menschen waren unheimlich nett und jeder wollte uns seine Religion und sein Leben genauer zeigen.
Nach 5 Tagen reisten wir weiter in den Norden, in die Cameron Highlands. Der „normale“ Reisebus in Malaysien ist ein VIP Bus. Dies machte die Fahrten natürlich sehr angenehm. Im Hochland konnten wir uns endlich etwas von der ständigen Hitze erholen und waren abends froh einen Pullover dabei zu haben. Die Stadt nennt sich Tannah Rata und hat neben netten Restaurants nicht viel zu bieten. Dafür gibt es tolle Dschungel Trekkingtouren und die Möglichkeit eine Teefabrik zu besuchen. Der Besuch der Teefabrik ist ein Muss. Es ist sehr interessant wie der Ablauf funktioniert und den Tee, den sie im Restaurant servieren ist außergewöhnlich gut, ebenso wie die Aussicht auf die Teeplantage. Wir reisten am gleichen Tag noch weiter, da wir wussten das Tannah Rata sonst nicht viel zu bieten hat.
Der nächste Stopp auf unserer Malaysia Reise lag noch weiter im Norden und zwar ging es nach Georgetown, auf der Insel Penang. Penang ist im Westen von Malaysien und die größte Insel, die direkt mit einer Brücke zum Festland verbunden ist. Wir machten hier unser Thailand Visum und waren für einige Tage im Ort. Georgetown hat eine gute Shopping Mall, wirklich leckeres Streetfood und Wandgemälde, die man gesehen haben muss. Auf der Touristenkarte der Stadt ist jedes Wandgemälde eingezeichnet. Die Suche ist teilweise nicht ganz einfach, doch meistens muss man sich nur nach einer Horde Chinesen umsehen, die einem den Standort der Kunstwerke verraten. Diese „Streetart“ macht die ganze Stadt einzigartig und zu einem Muss, wenn man in Malaysien ist.
Nachdem wir unser Thailand Visum ohne Probleme bekommen haben reisten wir weiter nach Langkawi. Es gibt drei Möglichkeiten von Malaysien nach Thailand zu kommen – Bus, Zug und Fähre. Wir entschieden uns für die Fähre, da wir so noch einen tollen Stopp auf der Insel Langkawi machen konnten.

Nun war es an der Zeit nach Thailand zu reisen. Die Fähre und der Grenzübergang funktionierten problemlos. Wir fuhren direkt nach Krabi mit einem Minibus, der an der Grenze gleich alle Touristen einsammelte. Krabi war ein toller Einstieg für Thailand. Die Stadt ist nicht zu groß nicht zu klein. Man bekam einen guten ersten Eindruck von Thailand. Wir waren überrascht sehr viele neuwertige Autos und Trucks anzutreffen. Der jahrelange Tourismus scheint eine Spur des Wohlstandes zu hinterlassen.

Als nächste Insel hatten wir Koh Phi Phi geplant. Weihnachten naht und leider kommt die Hauptsaison immer näher. Wir informierten uns viel über Koh Phi Phi und kamen zum Schluss, dass wir dort nicht hin möchten. Koh Phi Phi sei überlaufen und dreckig und hat absolut nichts mehr damit zu tun, wie es vor einigen Jahren aussah. Etwas enttäuscht trösteten wir uns mit dem Gedanken, wenigstens müssen wir dort aussteigen und das Boot wechseln und waren sozusagen auf Phi Phi. Falsch gedacht, der Bootswechsel fand auf dem offenen Meer statt. Die beiden Boote parkten nebeneinander und wir hüpften von einem zum anderen Boot und sagten schon wieder Tschau zu Phi Phi und steuerten auf Phuket zu.
Wir blieben eine Nacht in Phuket. Phuket war ein Flopp. In der Stadt gibt es wenig zu tun und wir hatten keine Lust schon wieder herum zu fahren. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten verstreut auf der Insel, doch wir beschlossen weiter nach Koh Samui zu fahren. Wir kauften ein kombiniertes Ticket, dass Transfer-Bus und Fähre beinhaltet. Thailand hat schon so viele Touristen transportiert, das dies reibungslos funktionierte.
Auf Koh Samui hatten wir leider schlechtes Wetter, so waren wir froh ein etwas teures Hotel genommen zu haben, in dem man mal auch mal tagsüber im Bett liegen mag. Koh Samui ist ein Urlaubsparadies. Es gibt sehr viele Touristen und man tut auch alles für diese. Dazu hat die Insel noch faszinierende Sehenswürdigkeiten. Einmal gibt es Hin Yai und Hin Ta, dies bedeutet Großmutter und Großvater und sind zwei Felsformationen mit einer ungewöhnlichen Form. Man kann auch hier wieder Elefanten reiten, Schlangen Farmen oder Krodkodil Farmen besuchen. Wir konzentrierten uns auf eines der weiteren Highlights und das ist ein Mönch, der vor 30 Jahren gestorben ist. Sein Körper ist immer noch unheimlich gut konserviert und er ist ein Wahrzeichen davon, dass er das Nirwana erreicht hat und den Status vom Leid des Lebens und der Wiedergeburt hinter sich gelassen hat.



Wir wünschen euch allen ein schönes und erfolgreiches 2015. Es sollen alle Wünsche in Erfüllung gehen und wenn nicht, dann einfach nachhelfen!! – „A journey of thousand miles beginns with just one step!“



